Wish I was high

Es gibt ja eigentlich schon viel zu viele Liebeslieder. Zumindest genug, damit die typischen Klischees und Wendungen jedem bekannt sind („Ich liebe dich nicht… ha, doch!!“). Und als Untergruppe gibt es auch schon zahlreiche Trennungslieder, manchmal verbittert, aber öfter mit einem abgeklärten Lächeln unter den Tränenspuren (Empfehlung: „Good Life“, wer es noch nicht kennt!).

Gemeinsam haben solche Trennungslieder, dass man auf eine vergangene Beziehung zurückblickt, und durch den zeitlichen Abstand Gelegenheit hatte, das Besondere in der Beziehung, die man hatte, neu zu schätzen. Aber manchmal will man nicht eine Beziehung nicht neu schätzen lernen. Und manchmal war sie nicht einmal besonders.

Nicht alle Geschichten die man erlebt bestehen aus Superlativen, erst recht nicht wenn verschiedene Substanzen involviert sind. Dann besteht der Höhepunkt darin, dass man gerade im schmerzhaftesten Moment der Trennung nichts zum Rauchen zur Hand hat. Und auch wenn eine ehrliche Aussprache nüchtern geschehen sollte, ist der erste Gedanke angesichts des Ziehens in Bauch und Brust: „Ich wünschte ich wär‘ high.“

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